Herstellung biochemischer Arzneimittel

Auch wenn sich Schüssler immer mehr von der Homöopathie und dem Ähnlichkeitsprinzip entfernte, blieb er in der pharmazeutischen Praxis den homöopathischen Herstellungstechniken, die er aus jahrelanger Erfahrung gut kannte, treu. Beim Potenzieren handelt es sich um einen speziellen Verdünnungsprozess, der im Fall der Schüssler Salze in Zehnerschritten durchgeführt wird. Für die erste Verdünnungsstufe wird 1 Teil Mineralsalz mit 9 Teilen Milchzucker während rund einer Stunde verrieben. So entsteht die erste Dezimalpotenz (= D1) welche 1/10 der Gesamtmenge des verriebenen Salzes enthält. Für die zweite Dezimalpotenz (=D2) nimmt man nun 1 Teil der Potenz D1 und verreibt dieses wiederum mit 9 Teilen Milchzucker. Dieses Prinzip wird solange fortgesetzt, bis die gewünschte Potenzstufe erreicht ist.

Durch diesen aufwändigen Potenzierungsprozess werden die Mineralstoffe aufgeschlossen und in feinste Verteilung gebracht. So, dass sie für die menschliche Zellen optimal verfügbar sind und Regulationsmechanismen einleiten können


Auch heute noch werden die Schüssler Salze genauso hergestellt wie zu Dr. Schüsslers Zeiten. Einzig die schweren Porzellan-Mörser von damals wurden durch Verreibungsmühlen ersetzt. Wir garantieren auch in Zukunft die bekannte und gleichbleibend hohe Qualität der Schüssler Arzneimittel.

 

„Jedes biochemische Mittel muss so verdünnt sein, dass die Funktionen gesunder Zellen nicht gestört, vorhandene Funktionsstörungen aber ausgeglichen werden."
Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler